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Hostels in Marrakesch

In Hostels lernt man neue Leute kennen, schont das Budget und kann selbst kochen. Auch in Marrakesch haben sich ein paar sehr schöne Backpacker-Domizile etabliert, die Namen wie Waka Waka, Kif Kif oder Young and Happy tragen und zum Teil dem Hippie Trail nachhängen. 

Wer möglichst wenig Geld ausgeben will und soziale Kontakte sucht, landet früher oder später in einem lebendigen Hostel voller Backpacker. Es gibt kaum einen besseren Ort, um andere Leute kennenzulernen — das gilt für Alleinreisende genauso wie für kleine Gruppen. In der Medina von Marrakesch gibt es inzwischen neun solcher Hostels mit Mehrbettzimmern, unterschiedlich großen Schlafsälen, Gemeinschaftsräumen und Dachterrassen, von denen eins gemütlicher als das andere aussieht.

hostel riad dia marrakesch(Foto: Hostel Riad Dia)

Im Mehrbettzimmer eines Hostels zu übernachten ist je nach Größe des Schlafsaals mit einer gewissen Unruhe verbunden. Sicherheitshalber sollte man Ohrstöpsel und Kopfhörer dabei haben. Je nach Ausstattung des Hostels ist ein kleines Vorhängeschloss nützlich, in den Abendstunden macht sich eine Taschenlampe bezahlt. Die meisten Hostels bieten eine Gemeinschaftsküche an, in der man selbst kochen kann. Kostenloses WLAN ist in allen Unterkünften selbstverständlich.

Hostels in Marrakesch

Alle neun Hostels befinden sich in der Medina, so dass man die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß besichtigen kann und direkt im Zentrum der Altstadt logiert. Trotzdem unterscheidet sich die Lage mitunter erheblich. Als Orientierungshilfe dient die Entfernung zum Djemaa el Fna — eine Strecke, die man auch im Dunkeln zurücklegen muss, wenn man zuvor den Abend auf dem großen Platz verbracht hat. Die Hostels sind in absteigender Reihenfolge ihrer Bewertungen bei Booking.com (Stand 02/2016) sortiert. Read more

Gayfriendly: Marrakesch für Schwule und Lesben

Als schwules Paar in ein islamisches Land fahren und dort gemeinsam den Zauber von 1001 Nacht erleben? Das klingt waghalsiger als es in Wirklichkeit ist. Auch wenn Clubs und Hotels nicht offen mit „gay“ oder „gayfriendly“ werben, hat Marrakesch der einst internationalen Zone Tanger den Status als Pink City abgelaufen.

gay-marrakesch.jpg

Vorneweg: Nach geltendem marokkanischen Recht sind homosexuelle Handlungen verboten und werden verhältnismäßig schwer bestraft; so wurden 2013 in der Nähe von Rabat zwei junge Marokkaner zu Gefängnisstrafen von jeweils vier Monaten wegen homosexueller Kontakte verurteilt. Die religiös geprägte, patriarchale marokkanische Gesellschaft ist wertkonservativ und dementsprechend homophob, trotzdem wird Homosexualität weitestgehend toleriert, solange sie diskret ausgelebt wird. Im scheinbaren Widerspruch zu diesem Verbot stehen die vielen Männer, die Hand in Hand durch Parks oder die Medina spazieren. Sie sind nicht schwul, sondern treten (nur) auf traditionelle Art mit ihren Freunden in Verbindung. Read more

Außergewöhnlich gut: die 10 schönsten Riads in der Medina von Marrakesch

Wer Marrakesch authentisch erleben will, sollte sich um ein Riad in der historischen Medina als Unterkunft bemühen. Dort gibt es inzwischen mehr als 1000 Gästehäuser, von denen eines schöner als das andere ist. In diesem Artikel werden die Riads mit den besten Bewertungen vorgestellt.

Riads sind großzügige Stadthäuser, deren ockerfarbene Mauern den ungeschützten Blick auf ihr geschmackvolles Innenleben versperren. Das Zentrum der meist aufwendig sanierten Stadthäuser bildet ein prächtiger Patio, der häufig von aufwendigen Verzierungen, Wasserbecken und vielen Pflanzen geschmückt wird. Um diesen Innenhof herum gruppieren sich die Gästezimmer, auf dem Dach der meisten Riads befindet sich außerdem eine Terrasse mit Sitzgelegenheiten. Einige Riads bieten ihren Gäste nicht nur an, sie zu bekochen, sondern haben gleich eigene Kochkurse im Programm. Manche verfügen sogar über einen eigenen Hammam.

riad-marrakesch (Palais Riad Lamrani)

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