Tag Archives: Djemaa el Fna

Shopping: Marokkanische Keramik im Laden meines Vertrauens

Marrakesch ist ein Wallfahrtsort für Shopping-Opfer und über die Landesgrenzen für das unermesslich große Warenangebot in den Souks der Medina berühmt — wer hier sucht, wird fündig. Wer auf der Suche nach marokkanischer Keramik ist und nicht lange stöbern will, geht kurzerhand in meinen Lieblingstöpferladen. Ein Geheimtipp.

Kunstvoll bemalte Schalen, Teller, Aschen- und Eierbecher, Schatullen, Krüge, Tassen und Tagines füllen die Regale und den Boden des relativ großen Keramikladens in der Zitoun Lakdim, der seit jeher eine gute Adresse für marokkanische Töpferwaren ist. Die werden zwar zum großen Teil in der für ihre Keramikprodukte bekannten Stadt Safi produziert, aber den weiten Weg muss man nicht auf sich nehmen, denn in dem Geschäft in der südlichen Medina wird eine großzügige Auswahl präsentiert.

keramik marrakesch

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Gefährlich? Wie sicher ist eine Reise nach Marrakesch?

Wie gefährlich ist es, in Marrakesch Urlaub zu machen? Auf diese in den vergangenen Jahren immer wieder gestellte Frage gibt es leider keine eindeutige Antwort, dafür aber ein paar gute Erfahrungen, um mit einigen Sorgen aufzuräumen.

Anfang Januar fragte die Süddeutsche Zeitung, in welches islamische Land man noch unbesorgt reisen könne, und lieferte die Antwort gleich mit: „In ganz Nordafrika gibt es zurzeit nur ein Land, das man normal bereisen kann: Marokko. König Mohammed VI. fährt hier einen klugen Kurs zwischen politischen Reformen und sozialen Verbesserungen. Der Regierungschef gehört dem gemäßigten politischen Islam an, Frauen wurden gesetzlich gleichberechtigt. Natürlich gibt es auch hier ein allgemeines Anschlagsrisiko, aber es ist wohl nicht höher als in Berlin oder London. Das Auswärtige Amt attestiert dem Land eine „gute touristische und sicherheitspolitische Infrastruktur“.“

Marrakesch ist bei Touristen beliebter denn je

Angesichts der momentanen politischen Situation in Syrien und dem Irak, den Anschlägen von Paris oder den Ereignissen der Kölner Silvesternacht sind die Themen Terrorismus, Kriminalität und Sicherheit irgendwie präsent, wenn es darum geht, ein islamisches Land zu bereisen. Schließlich fährt niemand mit dem Vorsatz in den Urlaub, dort Opfer eines Terroranschlags oder einer Entführung zu werden. Viele solcher Sorgen sind übertrieben und zeichnen ein verzerrtes Bild dieser Länder, andere sind nicht von der Hand zu weisen. Marokko gilt als sehr stabil und profitiert von der Unsicherheit in anderen Maghrebstaaten wie Tunesien und Ägypten, daher verwundert es kaum, dass sie die Zahl deutscher Urlauber dort von 2012 bis 2014 mehr als verdoppeln konnte. Im vergangenen Jahr erhöhte sich diese Zahl um weitere 10 Prozent.

djemaa el fna marrakesch

Wenn es Abend wird auf dem Djemaa el Fna in Marrakesch

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WISO in Marrakesch: La Maison Nomade, Henna und Wüstengolf

Die ZDF-Sendung WISO beschäftigte sich mit Marrakesch und traf dort den Deutschen Herbert Kerz, der in der marokkanischen Traumstadt das Riad La Maison Nomade betreibt. Der Hotelier führt durch sein Marrakesch und unternimmt mit seinen Besuchern Ausflüge in die Region.

la maison nomade marrakesch filmstill(Fimstill)

Kerz war 1999 das erste Mal in der Stadt und fasste nach einem positiven Kulturschock den Entschluss, wieder nach Marrakesch zurückzukehren. Zunächst begann der Aschaffenburger mit dem Export von Kunsthandwerk nach Spanien und Deutschland, ehe sich ihm 2002 die Gelegenheit bot, ein altes Haus in der Medina zu erstehen. Nach fast zweijähriger Renovierung erstrahlte das Riad La Maison Nomade wieder in stilvollem Glanz. Read more

Barrierefreies Reisen: Marrakesch für Rollstuhlfahrer

Marokko ist als Reiseland leider alles andere als behindertengerecht: Hohe Bordsteinkanten, viele Schlaglöcher und kaum vorhandene Lifte oder Rampen machen es Rollstuhlfahrern nicht gerade einfach. Wer Marrakesch trotzdem mit dem Rollstuhl entdecken möchte, braucht dafür Humor, Abenteuerlust und gute Vorbereitung.

Glücklicherweise sind Marokkaner gegenüber behinderten Menschen sehr hilfsbereit und bieten oft ungefragt ihre Unterstützung an, ohne wie sonst häufig dabei an ein kleines Trinkgeld zu denken, denn sonst wäre das Reisen mit dem Rollstuhl in Marokko wirklich kein Vergnügen. Was es dort nicht oder selten gibt sind Rampen und Lifte, akustische Signalanlagen im Straßenverkehr, in Blindenschrift verfasste Hinweise in öffentlichen Einrichtungen oder Busse, die ihren Einstieg absenken können. Was es dafür manchmal gibt sind offene Kanaldeckel, hohe Bordsteinkanten und viele Schlaglöcher — Hürden, aber keine Hindernisse, die man mit einer helfenden Begleitperson nicht überwinden könnte.

rollstuhl in marrakesch, marokko, auf dem Djemaa el Fna Rollstuhlfahrerin auf dem Djemaa el Fna
(Foto: Riad Marrakesch, 2014)

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