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Cafés und Restaurants in Marrakesch: Restaurant Jama

Ruhiges und zurückgezogenes Ambiente, traditionelle marokkanische Gerichte, niedrige Preise und eine optimale Lage. Das Restaurant Jama in der südlichen Medina von Marrakesch ist ein echter Geheimtipp, um abends essen zu gehen.

Essen gehen in Marrakesch ist so eine Sache. Satt wird man zwar an jeder Ecke — sei es an den Garküchen auf dem Djemaa el Fna, den kleinen Imbissen in der Medina oder den von relativ vielen Touristen frequentierten Lokalen wie dem Les Nomads oder dem Café des Épices. Doch ein gemütliches Restaurant, in dem nicht nur hervorragendes marokkanisches Essen serviert wird, sondern wo man fast ungestört den ganzen Abend verbringen kann, muss man schon etwas geduldiger suchen. Wer diese Geduld nicht hat, sollte mal das unscheinbare Restaurant Jama probieren.

restaurant jama marrakesch Das familiengeführte Restaurant Jama befindet sich etwas versteckt in einem hübschen Riad in der südlichen Medina und liegt etwa fünf Minuten Fußweg vom großen Platz Djemaa el Fna entfernt in der Rue Riad Zitoun Jdid (Achtung, der bei Google Maps und TripAdvisor angegebene Standort ist nicht korrekt). Man betritt das Riad durch eine kleine Tür, die von mehreren Kerzen atmosphärisch beleuchtet wird und erreicht einen kleinen, mit einem Baum bewachsenen Innenhof, wo mehrere Tische stehen. Zudem gibt es zwei separierte Räume mit gemütlichen Sitzgelegenheiten. Da es im Winter im Innenhof etwas kühler sein kann, werden den Gästen mit Gas betriebene Heizpilze neben ihre Tische gestellt, so dass es angenehm warm ist. Read more

Gefährlich? Wie sicher ist eine Reise nach Marrakesch?

Wie gefährlich ist es, in Marrakesch Urlaub zu machen? Auf diese in den vergangenen Jahren immer wieder gestellte Frage gibt es leider keine eindeutige Antwort, dafür aber ein paar gute Erfahrungen, um mit einigen Sorgen aufzuräumen.

Anfang Januar fragte die Süddeutsche Zeitung, in welches islamische Land man noch unbesorgt reisen könne, und lieferte die Antwort gleich mit: „In ganz Nordafrika gibt es zurzeit nur ein Land, das man normal bereisen kann: Marokko. König Mohammed VI. fährt hier einen klugen Kurs zwischen politischen Reformen und sozialen Verbesserungen. Der Regierungschef gehört dem gemäßigten politischen Islam an, Frauen wurden gesetzlich gleichberechtigt. Natürlich gibt es auch hier ein allgemeines Anschlagsrisiko, aber es ist wohl nicht höher als in Berlin oder London. Das Auswärtige Amt attestiert dem Land eine „gute touristische und sicherheitspolitische Infrastruktur“.“

Marrakesch ist bei Touristen beliebter denn je

Angesichts der momentanen politischen Situation in Syrien und dem Irak, den Anschlägen von Paris oder den Ereignissen der Kölner Silvesternacht sind die Themen Terrorismus, Kriminalität und Sicherheit irgendwie präsent, wenn es darum geht, ein islamisches Land zu bereisen. Schließlich fährt niemand mit dem Vorsatz in den Urlaub, dort Opfer eines Terroranschlags oder einer Entführung zu werden. Viele solcher Sorgen sind übertrieben und zeichnen ein verzerrtes Bild dieser Länder, andere sind nicht von der Hand zu weisen. Marokko gilt als sehr stabil und profitiert von der Unsicherheit in anderen Maghrebstaaten wie Tunesien und Ägypten, daher verwundert es kaum, dass sie die Zahl deutscher Urlauber dort von 2012 bis 2014 mehr als verdoppeln konnte. Im vergangenen Jahr erhöhte sich diese Zahl um weitere 10 Prozent.

djemaa el fna marrakesch

Wenn es Abend wird auf dem Djemaa el Fna in Marrakesch

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